Mit 21 Jahren gehörte er 1899 zu den Jüngsten im „Club der jungen Wilden“, die Großherzog Ernst Ludwig in seine frisch gegründete Darmstädter Künstlerkolonie berief: Patriz Huber. Neben Peter Behrens sollte er zum „Shooting-Star“ der 1. Ausstellung von 1901 werden. Für die Mathildenhöhe entwarf er Schmuck und Gebrauchskunst, überzeugte besonders aber als Möbelgestalter und Innenarchitekt. Er gilt nicht wenigen als ein Künstler, der das Potential hatte, ein zweiter „Henry van de Velde“ zu werden. Doch es sollte ihm nicht vergönnt sein. Am 20. September 1902 nahm er sich mit nur 24 Jahren in Berlin das Leben.

Das komplette Patriz Huber-Spezial: Tragödie in vier Akten
Teil I – Der Anfang: Patriz Huber – so jung, so reif, so begabt (27. Januar 2024)
Teil II – Das Ende: Patriz Huber – voller Pläne, so enttäuscht (3. Februar 2024)
Teil III – P.S.: Patriz Huber – Drama bis zum letzten Sch(l)uss (13. Februar 2024)
Teil IV – Trauer in Mainz: Patriz Hubers bizarre Beerdigung (22. November 2024)
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