ich war ja auch so jung und konnte deshalb so gut mit Begeisterung alles stürmen dieser jungen geister mitmachen und mit all ihren arbeiten mitgehen.
es war eine ganz herrliche zeit, denn sie bestand immer aus kampf, damit unsere zukunftsideale durchgesetzt würden. wir stiessen ja oft mit den alten und rückständigen zusammen […].
Dafür war ja meine stellung gut, denn ich konnte den künstlern helfen, wo sie allein nicht durchgedrungen wären. Man muss sich nur vergegenwärtigen, der älteste war 32 jahre alt und der Jüngste knapp 20 und ich mitten darunter.
aber schön war es doch.
Zitat nach Eckhart G. Franz (Hrsg.): Erinnertes. Aufzeichnungen des letzten Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein. Mit einem biographischen Essay von Golo Mann, Eduard Roether Verlag, Darmstadt, 1983, S. 115 – 116.
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